Die Ränge waren voll. Gut die Hälfte der Zuschauer brachte die Gäste von Koppelteich mit. Über 100 Zuschauer beobachten das Derby, bei dem sich der VfL im letzten Spielviertel deutlich absetzen konnte und das Spiel ungefährdet als Derbysieger abschloss.
Ursache 1: Martin Planeta
Der VfL spielte stark. Mit Ausnahme der Kooperation mit dem Kreis, spielten der Rückraum und die Außen des City-Clubs ein klares Angriffsspiel, das gerade durch die Verstärkungen aus der ersten Mannschaft von Erfolg geprägt war. Ausschlaggebend für den Torsegen des VfL Kamens, die bis zur 45 Minute kein probates Mittel fanden, um eine höhreren Nutzen aus ihren Spiel zu ziehen, war die Spielkunst dieses Akteures auf Rückraummitte. Seine Auftakthandlungen gaben den Halbspielern erst den nötigen Raum für gelungene Aktionen oder brachten ihn selbst in höchste Torgefahr. „Wir waren nur bedingt in der Lage, sein Spiel effektiv zu unterbinden.“
Ursache 2: Zwei Positionswechsel zu viel – 45.-55. Minute
Diese zehn Minuten entschieden die Partie, bei der sich zuvor keiner der beiden Teams absetzen konnte. War es anfangs nur ein kleiner Vorsprung, führten wohl die Umstrukturierungen im Angriff zu einer Absage an jeglicher Spielkonstanz. „Ich wollte dem Team einen Impuls geben und habe dadurch in der Phase zu viel Unruhe ins Spiel meiner Mannschaft gebracht“, resümiert Flüß.
Ursache 3: Chancen- Nutzen- Verhältnis
Auch wenn die Unruhe zu zahlreichen übereifrigen Torabschlüssen führte, hatte der TVG dennoch auch im zweiten Durchgang Torgelegenheit, die im Training jeder Spieler ohne weiteres verwandeln würde.
Fazit: Eine Derbyniederlage schmerzt immer sehr. Dennoch lieferte die Defensive über die gesamte Spielzeit eine starke Leistung. Diese Stärke wird auch unseren nächsten Gegner vor arge Probleme stellen.