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Umbruch, ein guter Start – Herren 2014
27. Dezember 2014 | Kategorie: Herren, Nachrichten Herren, Top News

Acht Siege, drei Niederlage. Kein schlechtes Ergebnis. Sieht man sich die Zielorientierung an, liegen die Scorpions sogar deutlich über ihrer Planung.

Verhinderten die Mannen noch im Mai den Abstieg aus eigener Kraft, findet am sie heute in der oberen Tabellenhälfte.

Den Kader hat Flüß, im Gegensatz zur ersten Saison, nur punktuell verstärkt und versuchte, auf die Vorjahresmannschaft zu setzen. Was ist passiert?

 

Es ist ein langer Weg den TVG, wieder zu alter Stärke zu führen. Wir haben ein Jahr ausschließlich am Abwehrsystem gearbeitet. Wir haben versucht, die Herren auf das taktische Niveau der B-Jugend zu bringen. Der wichtigste Schritt war, diese Adaption mit der B-Jugend gemeinsam zu vollziehen. Beide Teams sollten voneinander lernen und profitieren. Dieser Schritt trägt entscheidend zum fantastischen Klima in der Mannschaft bei. Erfahrene Spieler nehmen sich als Mentoren jungen Nachwuchsspielern an, reiben sich im Spiel für sie auf und ermuntern sie nach jeder misslungenen Aktion.

„Die Integration vom A-Jugendlichen Julian Wilking ist gelungen, viele Einsatzzeiten, Erklärungen und Freiräume im Spiel ermöglichen ihm Umfeld für eine tolle spielerische Entwicklung bei uns“, spricht der Flüß, der Julian schon in der Jugend über vier Jahre begleitete.

„Jeder weiß, wo der Trainer hinmöchte. Seinen Plan für die nächsten Saisons wurde jedem mehrfach präsentiert. Jeder weiß, wo es lang geht“, teilte der Tobias Lipinski, der sich nun in seinem zweiten Scorpionsjahr befindet, mit.

Wir haben es geschafft, uns in der Defensive mit zwei gut funktionierenden Abwehrsystemen und einer Risikovariante aufzustellen. Wichtig war mir, dass diese Systeme auf einem taktisch hohen Niveau gespielt werden können und nicht eine einfache Links-Rechts-Verschiebung ist, wie man sie so oft in den unteren Klassen sieht.

Im Angriff profitieren wir sehr stark von der hochklassigen Erfahrungsschatz der TVG-Urgesteine Cirkel und Steeg. Gepaart mit der Durchsetzungsfähigkeit eines überzeugenden Rückraums mit Heyken, Witt, Schöße, Schnjieders und Florczak haben wir eine gute Basis, um auch dort erfolgreich spielen zu können.

Dennoch ist uns bewusst, wieviel an dieser Stelle noch möglich und noch zu leisten ist. Daran arbeiten wir in diesem Jahr immens: Erhöhung des Tempos, taktische Flexibilität im Angriff, Kooperation mit dem Kreis. Mehr wird in einer Saison nicht möglich sein.

 

Wir sind noch am Anfang unserer Entwicklung, derzeit läuft vieles ineinander, viele Spiele werden auf Grund einer gut aufgestellten Defensive und einer hohen Bereitschaft, zu verteidigen, gewonnen. Jetzt müssen wir schneller werden. Ich freue mich unglaublich auf die nächsten Doppelspielrechte von Nürnberg, Mattusch, Ligges und Co.! Das ist der nächste Schritt.