Acht Spieltage in Folge haben die Kaiserauer „Bad Boys“ nicht verloren und diese Serie sollte zum Rückrundenstart ausgebaut werden. Die motivierende Kabinenansprache ließ keine Zweifel aufkommen, dass die Serie an diesem Sonntag jemals reißen könnte. Doch leider kam alles anders.
Die ersten Minuten des Spiels verliefen schleppend und ohne die nötige Bereitschaft, das Spiel auf die Siegerstraße zu lenken. Cirkel wurde vom ersten Angriff an in Manndeckung genommen, was den Spielfluss der Kaiserauer zum erliegen brachte. Eine frühe Auszeit in der 5. Minuten sollte Abhilfe verschaffen – weit gefehlt. Im Angriff wurden weiter unnötige Würfe ohne jeglichen Spielaufbau abgegeben, sodass sich die Oberadener Tor um Tor absetzen konnten. Selbst die sonst sicheren 7-Meterschützen versagten an diesem Tag, sodass alleine in der ersten Halbzeit 5 Strafwürfe hintereinander vergeben wurden. Nach 30 Minuten verabschiedeten sich die Herren vor der guten Kulisse mit einem 6:13 in die Pause.
Der Plan für die zweite Halbzeit war klar: Peu á peu aufholen und sachte ins Spiel zurück arbeiten. Leider ging dieses Vorhaben nicht auf, sodass man nach 40 Minuten mit 9 Toren hinten lag. Die Kaiserauer stellten die Abwehr von 6:0 auf 5:1 um und nahmen Cirkel runter, in der Hoffnung, einer Blamage mit 6 Angreifern (Cirkel wurde bis zu diesem Zeitpunkt auf Schritt und Tritt begleitet) noch zu entgehen. Schünemann leitete im Angriff das Spiel und konnte in der Abwehr als Indianer das Oberadener Angriffspiel behindern. So kämpfte sich der TVG langsam ins Spiel zurück und konnte in der 59. Minute den Ausgleich zum 21:21 erzielen. Die Oberadener spielten die letzte Minute abgeklärt runter und hatten nach Schlusspfiff noch mit einen direkten Freiwurf die Möglichkeit das Spiel zu gewinnen. Wurf geblockt – glückliches Unentschieden für die Kaiserauer!
Unterm Strich kann man sich über den erkämpften Punktgewinn freuen, denn damit hat bis zur 40. Minuten niemand mehr gerechnet. Ein Remis nach 9 Toren Rückstand! Bester Schütze wurde Kreisläufer Lenzmann mit 7 Treffern.
Jetzt heißt es die Lehren aus dem Spiel ziehen und das nächste Spiel am kommenden Samstag um 17:15 Uhr in Königsborn mit der Gier der Vergangenheit zu bestreiten.
Erfreuliche Nachricht: Borowski kehrte nach 3 Monaten Verletzungspause ins Team zurück.
Es spielten: Borowski, Lipinski – Cirkel 1, Hilsmann 3, Lenzmann 7, Mattusch 4, Meier, Schünemann 3, Steeg 2, Volkmann, Vollkommer, Wedell, Witt 1
Bank: Schlücker, Tauch