Am gestrigen Mittwochabend empfing die dritte Damen des TVG die 3. Damenmannschaft der Handballspielgemeinschaft aus Menden/Lendringsen zu einer gemeinsamen Trainingseinheit. Konnte das Trainergespann um Meier und Remmert die gesamten Ferien über nur mit höchstens 7 Spielerinnen trainieren, so tat sich den beiden gestern ein kleines „Luxusproblem“ auf. Meier und Remmert konnten aus einem Kader aus 15 Spielerinnen schöpfen und somit viel wechseln und variieren, um einiges in Angriff und Abwehr auszuprobieren.
Zu Beginn des Spiels waren beide Mannschaften noch sehr zurückhaltend, so gelang in den ersten sieben Minuten keiner der beiden Mannschaften ein Tor. Die Abwehr der Kaiserauer stand relativ stabil, so dass den Gästen aus Menden/Lendringsen lediglich sechs Treffer im ersten Drittel gelangen. Auf der anderen Seite hingegen zeigten sich die noch großen Mängel der Damen 3, der Angriff. „Es ist nicht verwunderlich, dass wir vorne unsere Probleme hatten. Nachdem unsere beiden Mannschaften zusammengelegt wurden war dies das erste Mal, dass wir zusammen gespielt haben. Die Laufwege untereinander sind noch unbekannt.“, so Trainer Meier nach dem Spiel.
Auch im zweiten Drittel sah die Situation nicht anders aus. Im Spiel nach vorne wurden zu leicht einfache Bälle verschenkt, so dass die Gäste zu einfachen Gegenstößen eingeladen wurden. Durch Konzentrationsschwächen und Fangfehler im Passspiel verlor man zu häufig den Ball. So konnte man auch in Drittel zwei lediglich drei Treffer verbuchen. Durch die Gegenstöße zeigte sich ein weiteres Problem an dem gearbeitet werden muss, das Rückzugsverhalten.
Auch das dritte Drittel zeigte keinerlei großen Unterschiede im Vergleich zu den ersten beiden. Hinten hui, vorne pfui.
„Dieses Spiel können wir als Maßstab nehmen, um zu sehen, wo wir ansetzen müssen. In den nächsten zwei Wochen gilt es nun die Unsicherheiten und Nervositäten abzustellen und uns auf unser Spiel zu konzentrieren. Im Laufe der Zeit werden sich die Damen untereinander einspielen und die Absprachen und Laufwege untereinander werden deutlicher. Alles in allem sind wir zufrieden mit dem Spiel. Es zeigt uns, woran wir arbeiten müssen.“, resümierte Trainer Remmert nach dem Spiel.